Stellungnahme des JEF Bundesvorstandes zum Ausgang der US-Präsidentschaftswahl

Außerhalb der USA sorgte der Gedanke, Donald Trump könne der nächste US-Präsident werden, nur für Unglaube. Was wir in den USA erleben durften war das Ergebnis eines sich abzeichnenden Trends zu mehr Protektionismus, selbstüberschätzendem Nationalismus und Ignoranz gegenüber allem Fremden. Lange galt Trump als unwählbar, wurde belächelt wie die AfD, die Front National, die PiS-Partei. Die rechts-nationalistischen Parteien schafften es, Menschen mit ihrer Angst vor dem Ungewissen, dem Unbekannten zu ködern. Ohne wirkliche Lösungsansätze werden vorgeschobene Probleme thematisiert und die entstandenen Ängste mit Hilfe von Halb- und Unwahrheiten in der Bevölkerung potenziert.
2017 wird in Europa gewählt. In den Niederlanden, in Frankreich und auch in Deutschland. Lassen wir nicht ein Klima der Angst entstehen, in dem wir unseren Nachbarn misstrauen. Kämpfen wir für eine gesamteuropäische Antwort auf die neuen Entwicklungen in der Außenpolitik. Denn Europa ist nicht das Problem, Europa ist die Lösung.
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Einsteigerabend: Zukunftswerkstatt Europa

Am Donnerstag fand unser Einsteigerabend statt.
Nachdem  Phil und Magnus die JEF vorgestellt haben, moderierten Alicia Pommer und Lennart Ulrich die Zukunftswerkstatt – dabei eröffneten sich interessante Perspektiven.
Nach einer intensiven Problemanalyse wurden vor allem eine gemeinsame EU-Verfassung und die Stärkung des European Parliament, mehr Europäische Öffentlichkeit und weitere Förderung für Austauschprogramme innerhalb Europas genannt. Auch die Flüchtlingskrise war Thema. Einigkeit bestand darin, dass diese Krise nur gemeinsam gelöst werden kann, dabei gingen die weiteren Ideen vom „Flüchtlings-Kommisar“ bis zur „europäischen Migrations-Agentur“. Aus den intensiven Gesprächen und Diskussionen nehmen wir unsere Arbeit für die nächsten Monate mit, um dann unsere Ideen an den Bundesverband der Junge Europäische Föderalisten – JEF Deutschland weiterzugeben.

#JEFspirit
#Europawirmüssenreden
#MakeEuropegreatagain

Junker-Klunker holt den Sieg

Am Donnerstag war es endlich soweit. Das Pub-Quiz, das sich allseits großer Beliebtheit erfreut, fand endlich auch in Hannover bei den JEFs statt.

Drei Teams traten gegeneinander an in Fragen von Sport, EU, Politik, Zeitgeschehen und aus der bunten Welt.

Von Anfang an war das Team Junker-Klunker auf der  Siegerspur. Denn es gab nicht nur Punkte für die richtige Antwort, auch „Nixwisser“ konnten punkten. Für die kreativste Antwort wurden Bonuspunkte verteilt. Auf die Frage, welche Insel für die Entstehungsgeschichte der EU eine besondere Rolle gespielt hat, war die Antwort „Eine Insel in Italien namens Miracolix“ sicher die falsche, aber mit Abstand lustigste Antwort.

Ein gelungener Rätsel-, Rate- und Wissensabend der JEF Hannover.

„Die EU – Das ist für uns eine Idee!“

Junge engagierte Europäer diskutierten am gestrigen Abend (21.4.) zum Thema „Brexit – Was würde das für die EU bedeuten?“

Hannover-Vorstände Lennart Ulrich und Alicia Pommer eröffneten die Veranstaltung, Landesvorstand Lennard Tiemann erläuterte die Organisationsstruktur der JEF und welche persönlichen Erfahrungen er damit verbindet.

Janina Dahl, Referentin des Abends, gab einen spannenden Einblick in die Argumentationsstränge der „Brexit“-Befürworter und erläuterte, warum David Cameron überhaupt ein Referendum über einen Verbleib in der EU abhalten lässt. Dabei kommt Janina nicht umhin, auch die Frage zu stellen, welche Sonderregelungen Großbritannien bisher mit der EU ausgehandelt hat, vor allem auch, welche sie bisher schon genoss. „Großbritannien ist eigentlich immer mit einem Fuß außerhalb der EU“, sagt sie. „Die EU, das ist für uns eine Idee – nicht nur ein wirtschaftlicher Zusammenschluss.“

Dass die Briten das anders sehen wir deutlich, als Janina auflistet, worum es Großbritannien eigentlich geht. „Es geht ihnen vielmehr um den Ausbau des Binnenmarktes, mehr wirtschaftlichem Wettbewerb und weniger Bürokratie. Sie wollen Teil der EU sein, aber sind nicht bereit, einen Teil ihrer Souveränität nach Brüssel abzugeben. Darin liegt das Problem.“ Dass die Briten beim Thema EU recht emotionslos argumentieren, wird nicht nur an diesem Beispiel deutlich, sondern zeigt sich auch darin, dass die pro-europäischen Kräfte im Land einen nur halbherzigen „Wahlkampf“ zum Referendum führten, so Janina weiter.

Dem Vortrag schloss sich direkt eine lebhafte Diskussion an. Man merkt, das Thema „Brexit“ beschäftigt!

 

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Vorständin Alicia Pommer bei der Begrüßung.

 

oben: Lennard Tiemann stellt die Jungen Europäischen Föderalisten vor; Besucher der Diskussion.

Landesversammlung der JEF Niedersachsen

Am kommenden Sonntag, 24.4.2016, findet die Landesversammlung der JEF Niedersachsen in Hannover statt. Es wird ein neuer Landesvorstand, sowie Beisitzer und BA-Delegierte gewählt. Außerdem möchten wir von unserer Exkursion nach Schottland berichten. Im Anschluss wird ein Planspiel der No Hate Speech-Kampagne  zu einer EGMR Entscheidung stattfinden, in der die Teilnehmenden die Rollen des Gerichts, der Regierung und der Presse einnehmen.

Wir freuen uns auf einen spannenden Mittag und anregende Diskussionen. Über wesentliche Entscheidungen halten wir euch natürlich auf dem Laufenden.

Gesamt Landesverb