Elefantenrunde der Jugendparteien

Die JEF-Göttingen lud am 23.1. zu einer Elefantenrunde der Jugendparteien in die Georg-August-Universität ein und viele kamen. Besonders gefreut haben wir uns über die Teilnahme von drei Vertreter*innen aus den Bundesvorständen der Jugendparteien. So nahmen Ricarda Lang (Grüne Jugend), Sarah Rambatz (linksjugend [solid]) und Konstantin Kuhle (JuLis) auf dem Podium Platz. Der Vertreter der Jusos Philipp le Butt reiste vom Bezirksvorstand Hannover an, während die JU mit Lauritz Kawe einen lokalen Vertreter entsandten. In einer zweistündigen Diskussion sprachen die Jugendpartei-Vertreter*innen mit Martin Luckert aus dem Bundesvorstand der JEF und Thivagar Mohanadhasan von der JEF Göttingen über aktuelle und zukünftige Europapolitik und zeigten sich erfreulicherweise bei der Frage nach einer stärkeren Zusammenarbeit in Europa einig.

Elefantenrunde Göttingen.jpg

Advertisements

Kreisverbandgründung in Osnabrück

Das neue Jahr beginnt bei den Jungen Europäischen Föderalisten Niedersachsen geschäftig.

Nach einer Veranstaltung mit dem Europaparlamentsabgeordneten Timo Wölken im letzten Oktober hat sich eine Gruppe motivierter Leute in Osnabrück zusammengefunden und am 22.1.2018 einen neuen Kreisverband in Osnabrück gegründet.

Beim Gründungstreffen waren alle begeistert und voller Tatendrang. Der neue Vorstand wird gestellt von Eva Osterheider und Marcel Trost. Sie freuen sich mit einer motivierten und vielfältigen Truppe die Arbeit der JEF Osnabrück zu beginnen und voranzutreiben!

Grundlagenseminar in Hannover

Am 2. Dezember 2017 trafen sich 30 gutgelaunte und motivierte JEFer*innen zum Grundlagenseminar der JEF Niedersachsen in Hannover.

Im letzten Jahr konnten wir als JEF Niedersachsen viele neue Mitglieder gewinnen und seit Oktober gibt es auch in Osnabrück eine neue motivierte JEF-Gruppe. Um unsere neuen Mitglieder in unsere Arbeit einzuführen und um uns mit unseren alten Mitgliedern zu treffen, veranstalteten wir am 2. Dezember ein Ein-Tages-Seminar in der Universität Hannover. Besonders gefreut hat uns, dass auch JEFer*innen aus Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern bei uns zu Gast waren.

Am gleichen Tag traf sich zufälligerweise auch die AfD in Hannover und als Organisation, die den Zielen und Vorstellungen der AfD konträr entgegensteht, wollten auch wir unseren Protest gegen die Positionen der AfD deutlich machen. Als Zeichen unserer eigenen europapolitischen Überzeugung und als Protest gegen die rückwärtsgewandte Politik der AfD, stellten wir unser diesjähriges Gruppenfoto in den Dienst des Protests und proklamierten laut und selbstbewusst „Unsere Alternative ist Europa“.

Grundlagenseminar

Inhaltlich beschäftigten wir uns bei diesem Seminar mit dem europäischen Föderalismus und verschiedenen Konzeptionen desselben, sowie dem politischen Programm der JEF. Im zweiten Workshop gingen wir auf die praktische Arbeit der JEF ein und diskutierten mit den Teilnehmer*innen verschiedene Ideen für die Vereinsarbeit und Treffen und Aktionen der JEF. Als Abschluss des Tages gingen wir danach alle auf den Hannoveraner Weihnachtsmarkt, um zwischen weihnachtlich geschmückten Buden weiter zu diskutieren und alte oder neue JEF-Freunde zu finden. Für uns steht nach diesem Wochenendseminar einmal mehr fest: Unsere Alternative heißt Europa und unsere Arbeit geht weiter.

Mitgliederversammlung 2017

landesversammlung-2017.jpg

Wie jedes Jahr trafen wir uns auch dieses Jahr in Hannover zu unserer Landesversammlung. Dabei besprachen wir ausführlich über unsere Arbeit im letzten Jahr und planten schon einmal ein bisschen unsere nächste Arbeit. Bei der Wahl des Vorstandes wurde Laura Wanner in ihrem Amt als Landesvorsitzende bestätigt. Überwiegend blieb der Landesvorstand gleich und so kann der Vorstand seine Arbeit ohne größere Unterbrechung weiterführen. Neu im Vorstand sind Jens Heinemann aus Oldenburg, Tobias von Gostomski aus Göttingen und Jonas Weinmann aus Hannover.

Planungstreffen mit Europe Direct in Lüneburg

lüneburg.jpg

Im Behördenzentrum Lüneburg haben wir uns heute bei frischem Kaffee und Brötchen mit Europe Direct getroffen, um einander kennenzulernen und die ersten Benchmarks abzustimmen. Die Projektplanung für das nächste Sommersemester ist in vollem Gang und dank Europe Direct auch realistisch machbar. Unsere Freunde und Follower dürfen auf unsere nächste Veranstaltung gespannt sein! Nur soviel vorab: es wird 365 Tage nach dem Referendum in einer binational besetzten Expertenrunde um den Brexit gehen. Den weiteren Vormittag beschäftigten wir uns intensiv mit der Konzeption und Umsetzung von Planspielen. Enrico Kreft, der Bildungsbeauftragte der EUD Schleswig-Holstein, brachte uns wertvolle Tipps aus seiner Praxiserfahrung näher, sodass wir bald gewappnet sind, die schulische und außerschulische Jugendarbeit mit europapolitischen Planspielen zu bereichern.

Von der geostrategischen Schlüsselposition der Türkei bis hin zu den türkisch-europäischen Beziehungen – ein spannender Diskussionsabend geht zu Ende

Türkei: Sicherheitspolitik zwischen NATO und Nahost hieß die von langer Hand geplante Podiumsdiskussion der JEF Hannover am 30.11.2016. Zu Gast auf dem Podium waren neben dem Islamwissenschaftler Prof. Dr. Udo Steinbach auch der niedersächsische Landtagsabgeordnete Mustafa Erkan und dtj-online-Journalist Tobias Lau. Moderiert wurde der Abend von Prof. Dr. Christiane Lemke. Unterstützt wurde die Planung der Veranstaltung von der Europa Union (EUD) Hannover und dem Europäischen Informationszentrum (EIZ) Niedersachsen. Somit waren alle europapolitischen Akteure aus Berlin und Hannover vereint!

Nach einer Begrüßung durch die Vorsitzenden der JEF Hannover, Lennart Ulrich und Alicia Pommer, der Vertreterin des EIZ, Cornelia Zügge sowie des Vertreters der Europa Union, Bernd Wolf, eröffnete die Moderatorin des Abends, Frau Prof. Lemke mit einer Einführung in die türkisch-europäischen Beziehungen, die Veranstaltung. Steinbach bezog sich in seinem Eröffnungsstatement auf die Qualität der Beziehungen zwischen Türkei und EU. Die Union habe sich gegenüber der Türkei „schäbig verhalten“, indem sie mit dem Eingang der „privilegierten Partnerschaft“ den türkischen Bürgern und auch Politikern vorgegeben habe, ein reelles Interesse an einer türkischen EU-Beitritt zu haben. „Dass sich jemand wie Erdogan das nicht gefallen lässt, war absehbar“, so Steinbach weiter. Mit der gewaltsamen Niederschlagung der Gezi-Proteste 2013  „war auch absehbar, dass die EU und die Türkei so schnell nicht wieder zusammen kommen.“ Hier lenkte Mustafa Erkan ein, indem er betonte, dass es die Aufgabe der EU gewesen wäre und auch nach wie vor sei, die Türkei wieder auf einen richtigen Pfad zu bringen. Sicher trage die EU eine Teilschuld an den derzeitigen Entwicklungen in der Türkei, jedoch müsse man dem Land auch die Möglichkeit geben, erst einmal zur Ruhe zu kommen und sich neu zu sortieren. Lau hingegen sieht die EU als nützliches Spielzeug für die Türkei. Es sei zwar nichts erreicht, wenn die Beitrittsverhandlungen abgebrochen würden, jedoch müsse die EU deutlich machen, welchen Standpunkt sie eigentlich gegenüber der Türkei habe. Es könne nicht so weiter gehen, dass gegenüber einem so großen und einflussreichen Land keine klare Linie gefahren werde.